Taping

Schmerzt es noch oder klebst du schon?

TapesDieser Ausspruch ist seit einigen Jahren vor allem unter Sportlern zu hören, seit die bunten Pflaster ihren Siegeszug angetreten haben. Angefangen hat alles mit dem Chiropraktiker und Kinesiologen Dr. Kenzo Kase, der begonnen hatte ausführlich mit den elastischen Bändern, die er Kinesio-Tapes nannte, zu experimentieren. 1970 stellte er seine Therapieform als Kinesio-Taping vor.

Anfangs wurden überwiegend Sportler mit dem Kinesio-Taping behandelt. 2001 bildete Dr. Kenzo Kase in Deutschland die ersten Physiotherapeuten aus. Die Methode erwies sich als äußerst erfolgreich, einfach und nebenwirkungsfrei anwendbar, sowohl in der Prophylaxe (z.B. vor Wettkämpfen) als auch in der Therapie. In der Folgezeit kam es daher zu verschiedenen Weiterentwicklungen der Methode, wie beispielsweise dem Medi-Taping.

Was kann behandelt werden?

Inzwischen werden nicht nur Sportler „getaped“, sondern beinahe alles, was mit dem Bewegungsapparat zu tun hat kann ausschließlich oder unterstützend mit Tapes behandelt werden, wie beispielsweise:

  • Gelenkschmerzen
  • Verstauchungen
  • Muskelverspannungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Tennisarm
  • Migräne
  • Spannungskopfschmerz
  • Rückenschmerzen
  • Regelschmerzen
  • Fersensporn
  • Etc.

Für Patienten welchen Alters ist die Behandlung geeignet?

TapingDas Taping ist für Patienten jeden Alters geeignet, vom Säugling bis zum alten Menschen. Auch Patienten mit Allergien vertragen das Tape in der Regel gut.

Wie wirken die Tapes?

Bei den Tapes handelt es sich um Pflaster oder Bänder, die sehr stark gedehnt werden können und dabei sowohl luft- als auch wasserdurchlässig sind. Der Kleber ist nicht flächig sondern wellenförmig aufgebracht und im Allgemeinen sehr gut verträglich.

Letztendlich ist noch nicht vollständig geklärt, welche Wirkungsmechanismen einer Heilung durch Tapes zugrunde liegen. Bekannt ist aber dass Tapes auf verschiedene Hautsensoren, Akupunkturpunkte, Gefäße, Lymphe und Nerven einwirken.

Das Tape nimmt über die Haut Einfluss auf verschiedene Faktoren, die die Heilung verbessern. Unter anderem verbessert sich die Durchblutung im versorgten Bereich erheblich, was beispielsweise zu einer schnelleren Auflösung von Blutergüssen führt oder auch die Heilung eines verletzten Muskels begünstigt. Ferner wird Einfluss auf die Schmerzsensoren ausgeübt, was sofort eine spürbare Erleichterung bringt. Durch die Tapes kommt es außerdem zu einer angenehmen Stabilisierung belasteter Gelenke und Muskelgruppen, wodurch es dem Patienten ermöglicht wird sich wieder besser zu bewegen.

Wo finde ich weitere Informationen?

Weitere Informationen über das Medi-Taping nach Dr. Sielmann sind zu finden unter www.schmerzundtape.de

 

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